Forschungsprojekt Milieusensible Bildungsarbeit

Am 9. Oktober 2017 wurden in der kefb Bielefeld erste Zwischenergebnisse des Forschungsprojektes „Milieusensible Bildungsarbeit im Rahmen religiös-theologischer Veranstaltungen“ präsentiert.

Dazu führte Prof. Faulde, Kooperationspartner der Katholischen Hochschule, Abt. Paderborn, zunächst in die theoretischen Grundlagen der Lebensweltforschung ein.

Im Anschluss stellten die drei ehemaligen Studentinnen, Franziska Wendt, Marina Westermann und Anna Wiese ihre Thesen und ersten Handlungsempfehlungen vor. Diese hatten sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten an der KatHO Paderborn, zur Situation der religiös-theologischen Erwachsenenbildung, entwickelt.

Stephan Polle, Leiter der kefb Bielefeld informierte abschließend über die Fortführung des Forschungsprojektes im Jahr 2018. Dieses soll u.a. durch strukturierte Einzelinterviews und erweiterte Multiplikatorennbefragungen vervollständigt, und abgerundet werden.

 

Stichwort Forschungsprojekt „Milieusensible Bildungsarbeit, im Rahmen religiös-theologischer Veranstaltungen“

Das Forschungsprojekt wurde in Kooperation zwischen der kefb Bielefeld und dem Dekanat Rietberg-Wiedenbrück konzipiert und durchgeführt. Es hat zum Ziel, Strategien, Formen und Inhalte einer zeitgemäßen religiös-theologischen Erwachsenenbildung zu identifizieren, und diese evtl. milieuspezifisch anzubieten. Als Projektpartner konnte die Katholische Hochschule, Abt. Paderborn, gewonnen werden.

Im Jahre 2017 wurden 320 Einzelbefragungen durchgeführt. Zielgruppen der Befragungen waren Teilnehmer an religiösen Bildungsmaßnahmen, sowie Priester, Diakone und Gemeindereferenten. Ebenfalls wurden Bürger in den Innenstädten von Bielefeld, Minden und Gütersloh zur Thematik religiöser Erwachsenenbildung befragt.

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt, und wird durch die Stiftung „Bildung ist Zukunft“ finanziell unterstützt.

 

Bild1: v.r.n.l. Franziska Wendt, Anna Wiese, Prof. Joachim Faulde, Adelgunde Christmann, Vincent Holthaus (beide Stiftung "Bildung ist Zukunft"), Marina Westermann, Stephan Polle

Bild 2: Präsentation Forschungsergebnisse Franziska Wendt